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7. April 2012

»Krieg darf kein Mittel von Politik sein!«

Unter diesem Motto gingen Hunderte Menschen, unter ihnen viele Mitglieder der LINKEN, auch in diesem Jahr zum Ostermarsch in Berlin. Trotz Regen und eher kalten Temperaturen forderten sie den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, das Ende von Rüstungsexporten und eine friedliche Lösung für Konflikte in der Welt, zum Beispiel im Nahen Osten.

Der Protestzug, der vom Potsdamer Platz über die Friedrichstraße zum Brandenburger Tor zog, um dort die US-Botschaft einzukreisen und Freiheit für Mumia Abu-Jamal zu fordern, kritisierte die deutsche Rüstungslobby an den Plätzen ihrer Hauptstadt-Dependancen für ihre ständig steigenden Exporte in Krisengebiete und die Bundesregierung für ihr politisches Laissez-faire in dieser Sache.

Im gesamten Bundesgebiet beteiligten sich über die Osterfeiertage wieder Tausende an den Aktionen der Friedensbewegung.

Bilder: Ramona Dittrich
Text: Carsten Schatz