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18. März 2013

Erinnerung an den 18. März 1848

»Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – unter diesem Motto ruft die »Aktion 18. März« alljährlich zur Gedenkstunde auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor. Seit dem Herbst 1978 erinnert sie an die demokratische Tradition und den revolutionären Geist in Deutschland, der seinen ersten Höhepunkt in den Märzkämpfen des Jahres 1848 hatte. 270 Opfer forderte die Märzerhebung in Berlin. Durch den mutigen Widerstand der Berliner Bevölkerung, der auf Reform, Verfassung und Bürgerrechte – Bildung eines Parlaments, Presse- und Versammlungsfreiheit, Volksbewaffnung und Einführung von Schwurgerichten – gerichtet war, begann im Frühling 1848 die erste deutsche Revolution.

Die Ereignisse rund um den 18. März 1848 gelten heute als erste Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland. Der März 1848, der den König zum Truppenrückzug und zur Kondolenz vor den Gefallenen zwang, war ein Signal gegen Willkür und Absolutismus. Heute engagieren sich parteiübergreifend Politikerinnen und Politiker dafür, dass der Tag der Märzrevolution zum nationalen Gedenktag erklärt wird. Daniel Tietze, unser Stellvertretender Landesvorsitzender, war vor Ort, um das Anliegen zu unterstützen.

Am Brandenburger Tor sprachen heute unter anderem der Sozialdemokrat Walter Momper, früherer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, und die LINKE Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Petra mahnte an, dass auch die Bundesrepublik keine perfekte Demokratie sei und stets darauf geachtet werden müsse, dass Verfassung, Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit verteidigt würden. Bürger- und Menschenrechte seien der einzige Schutz der Bürger vor dem Staat. Auch auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain wurde gestern an den 18. März 1848 erinnert. Auch dort war DIE LINKE mit unserem Landesvorstandsmitglied Delia Hinz präsent.

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