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27. Januar 2013

Gedenken und Erinnern an die Opfer

Alt-Hohenschönhausen, Konrad-Wolf-Straße Parkfriedhof in Marzahn-Hellersdorf Platz des 23. April in Köpenick Denkmal für die verfolgten Homosexuellen

Am Sonntag, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus, gedachten in Berlin wieder unzählige Menschen an verschiedenen Orten. Auch Mitglieder der LINKEN haben sich wieder an den Gedenkveranstaltungen beteiligt und diese mitgestaltet.

So zum Beispiel in Lichtenberg: Es gedachten die Mitglieder der Lichtenberger Linksfraktion, Christian Petermann, Prof. Jürgen Hofmann und Petra Weitling gemeinsam mit dem Bezirksamt, weiteren Bezirksverordneten und Bürgern der Opfer.
In Alt-Hohenschönhausen, in der Konrad-Wolf-Straße erinnert ein Gedenkstein an den Standort der früheren Synagoge. Auch dieses Jahr wurden an dieser Stelle Blumen nieder gelegt, um die Welt zu mahnen, dass sich derartige Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie von 1933 bis 1945 die Regel waren nie wieder wiederholen dürfen. Besonderen Dank gilt den Schülern des Manfred von Ardenne Gymnasiums, die die Namen der aus Hohenschönhausen stammenden jüdischen Opfer verlesen haben und so jedes Jahr aufs Neue das Erinnern wach halten.

Auch in Treptow-Köpenick wurde die Erinnerung wachgehalten: Am Vormittag gedachten am Platz des 23. April in Köpenick Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter von Bezirksverordnetenversammlung und Bezirksamt, der Opfer. Dazu aufgerufen hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Am 27. Januar 1945 war das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der sowjetischen Roten Armee befreit worden.

Am Parkfriedhof in Marzahn-Hellersdorf gedachten unter anderem die Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau gemeinsam mit Mitgliedern der Linksfraktion in Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung sowie Mitgliedern der LINKEN den Opfern des Faschismus.

Neben den Bezirksverbänden der LINKEN nahmen mehrere Mitglieder der LAG die LINKE.queer BB an der Gedenkveranstaltung des Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) zur Erinnerung an die Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz teil. In Gedenken an die lesbischen und homosexuellen Opfer des NS-Regimes wurde ein Kranz an am Berliner Homomahnmal niedergelegt.