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6. März 2013

Her mit der Knete - gleiches Geld für gleichwertige Arbeit!

Rund 12.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind heute in Berlin in den Warnstreik getreten und sind auf den Alexanderplatz gekommen. Sie demonstrierten wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern für eine angemessene Lohnerhöhung von 6,5 Prozent. 

Morgen beginnt die dritte Verhandlungsrunde zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Bislang liegt nicht einmal ein Angebot der Arbeitgeber vor. Deshalb gibt es derzeit in vielen Bundesländern Warnstreiks und Demonstrationen.

In Berlin waren viele Beschäftigte aus den Bezirksämtern, der Feuerwehr, den Horten, Schulen, Kitas gekommen. Sie demonstrierten nicht nur für mehr Lohn, sondern auch für bessere Arbeitsbedingungen, für gleiche Bezahlung zwischen Angestellten und Beamten und für mehr Wertschätzung und Anerkennung ihrer Arbeit. Der öffentliche Dienst in Berlin droht auszubluten, das Gemeinwesen ernsthaften Schaden zu nehmen, wenn hier nicht schnell und gründlich umgesteuert wird. Deshalb fordert die LINKE. Berlin ein Personalentwicklungskonzept, das sowohl den Interessen der Beschäftigten gerecht wird als auch den Ansprüchen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger. Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus hat dazu jetzt einen Katalog von Anforderungen vorgestellt. Mehr

© Katina Schubert