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8. März 2013

Clara Zetkin-Preis für Stille Straße und Blumen allüberall

Schon früh am Morgen waren viele Mitglieder der Berliner Linken unterwegs und verteilten Blumen an Frauen. Viele freuten sich. Der internationale Frauentag ist als Kampftag genauso wie als Tag der Gratulation so akutell wie eh und je.

Am Abend ging es dann wie in den Vorjahren zur Verleihung des Clara-Zetkin-Preises. Den hat der Parteivorstand der LINKEN für Projekte gestiftet, die sich besonders um Interessen, Ideen oder Aktionen von Frauen verdient gemacht hatten.

Als die stellvertretende Parteivorsitzende die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträge bekannt gemacht hat, war der Jubel laut: die Seniorinnen und der Senior der Freizeitbegegnungsstätte in der Stillen Straße haben das Rennen gemacht. Über 100 Tage haben sie letzten Sommer ihr Haus in Pankow besetzt gehalten bis der Bezirk nachgab und das Haus unter der Fittiche der Volkssolidarität weiter besteht. Dass das nicht einfach war und auch jetzt nicht einfach ist, machte Ex-Besetzerin Doris Syrbe in ihrer Rede deutlich. Der Trägerverein muss um jeden Cent kämpfen. Da kommt so ein feiner Preis nicht ganz ungelegen.

Für ihr Lebenswerk als feministische Soziologin wurde Frigga Haug ausgezeichnet. Sie nutzte die Gelegenheit, um ihre Sicht und ihre sich im Laufe der Auseinandersetzung auch gewandelte Perspektive auf Clara Zetkin darzulegen, die feministische Kommunistin

Mit Blumen unterwegs