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12. Januar 2013

Magdeburg: Kein Tag für Nazis!

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Während langjähriger antifaschistischer Widerstand und eine erfolgreiche breite Bündnisarbeit in Dresden die Dynamik der alljährlichen Naziaufmärsche stoppen konnten, beginnt sich in Magdeburg ein neuer Aufmarsch zu etablieren.

Rund 900 Neonazis waren am 12. Januar nach Magdeburg gekommen. 10.000 Menschen waren bei der Meile der Demokratie. Rund 3000 Leute waren gekommen, um den Nazi-Aufmarsch zu blockieren. Die Polizei hielt den Startpunkt und die Demonstrationsroute lange geheim. Erst gegen Mittag war klar, dass die Nazis in den Süden Magdeburgs in menschenleeres Gebiet abgedrängt worden waren und dort allerdings marschieren durften. Nur sehr wenigen Antifaschistinnen und Antifaschisten gelang es, Polizeisperren zu umgehen und bis zum Aufmarschort durchzudringen. Unterdessen gerieten immer mehr Blockiererinnen und Blockierer in heikle Situationen. Die Polizei kesselte ganze antifaschistische Demonstrationszüge ein. Ihre Taktik war es, Nazis und GegendemonstrantInnen weiträumig auseinanderzuhalten und dabei auch in Kauf zu nehmen, dass das Recht auf Demonstrationsfreiheit der AntifaschistInnen verletzt wurde. Die LINKE. Sachsen-Anhalt kündigte nach den Protesten deshalb auch an, dass dieses polizeiliche Vorgehen ein parlamentarisches und öffentliches Nachspiel haben muss. Mehr dazu hier.

Die LINKE. Berlin war mit vielen Genossinnen und Genossen vor Ort und half beim blockieren. Wir kommen wieder.