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29. November 2013

Solidarität mit den Einzelhandelsbeschäftigten

Seit Juli kämpfen die bei verdi organisierten Verkäuferinnen und Verkäufer in Berlin und Brandenburg um ihr Tarifverträge im Einzelhandel, nachdem die Arbeitgeber bundesweit die Mantel- und Entgelttarifverträge unter dem Deckmantel der Modernisierung gekündigt haben.

Eigentlich wollen sie, dass die Beschäftigten im Einzelhandel noch billiger und flexibler arbeiten.  Die Kernforderungen der Arbeitgeber sind Einführung einer Niedriglohngruppe für Warenverräumung (ohne Zuschläge und mit einem Verdienst von 8,50 Euro (West) und 8,24 Euro (Ost), Flexibilisierung der Arbeitszeit ohne planbare Freizeit und Rücksicht auf Familie und schlechtere Bezahlung von Kassiertätigkeiten.

Dagegen wehren wir uns seit Monaten. Immer wieder streiken wir im Einzelhandel und versuchen damit die Arbeitgeber zum Einlenken zu bewegen. Nun steht am 2.12. die nächste Verhandlungsrunde für Berlin und Brandenburg an. Deshalb sind die EinzelhändlerInnen heute mit dem kompletten tarifgebundenen Einzelhandel in den Streik getreten. Viele von ihnen trafen sich am Vormittag in Steglitz und habe einen Demonstrationszug durch die Schlossstraße durchgeführt, mit tatkräftiger Unterstützung von Linken und Mitgliedern anderer Gewerkschaften.