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15. Mai 2013Streik- und Aktionswoche der GEW

Solidarität mit den streikenden Lehrerinnen und Lehrern

Im Rahmen der Streik- und Aktionswoche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin, wurde heute allen im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ein offizieller Brief überreicht. In diesem Schreiben fordert die GEW die Parteien auf, sich für die Interessen der angestellten Lehrerinnen und Lehrer einzusetzen.

Darin heißt es:

Wir fordern:

  • Tarifliche Eingruppierungsregelungen für angestellte Lehrkräfte, durch welche die Einkommensunterschiede zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften beseitig werden können,
  • Tarifliche Regelungen zu alternsgerechten Arbeitsbedingungen, die eine Gesunderhaltung der Lehrkräfte bis ins Alter ermöglichen.

Weiter schreibt der Geschäftsführer der GEW Berlin, Udo Jeschal:

Der Berliner Senat nimmt es billigend in Kauf, dass sich die Situation in den Schulen zwischen den dort tätigen Lehrkräften und zwischen Lehrkräften und Eltern sowie Schülerinnen und Schülern weiter zuspitzt. Auch der mit den Streiks verbundene Unterrichtsausfall wird vom Senat anscheinend billigend in Kauf genommen.

Schließlich heißt es in dem Brief der GEW Berlin im Unterschied zu den Schreiben an die anderen Parteien bei uns:

Ihre Partei ist bisher die einzige, die uns bei dieser Auseinandersetzung unterstützt. Leiten Sie bitte weitere Initiativen ein, die für die Beilegung des Konflikts hilfreich sein können.

Solidarität mit den streikenden Lehrerinnen und Lehrern

Dieser Bitte wollen wir als Berliner LINKE gern auch weiter nachkommen. Unsere Landesgeschäftsführerin, Katina Schubert, überreichte dem Vertreter der GEW Berlin sogleich eine Solidaritätsbekundung zur Unterstützung des Kampfes der angestellten Lehrerinnen und Lehrer. Unser Schreiben beginnt mit dem folgenden Auszug: »DIE LINKE. Berlin unterstützt solidarisch die Forderungen der Streikenden nach tariflichen Eingruppierungsregelungen sowie nach Arbeitsentlastungen für alle Lehrkräfte! Sie leben ihren Schülerinnen und Schülern vor, dass man für seine Rechte kämpfen muss. Damit sind auch ein streikende Lehrerinnen und Lehrer unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer! Die alte gewerkschaftliche Forderung nach ›Gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit‹ muss auch in den Berliner Schulen gelten!«

In diesem Sinne wünschen wir den streikenden Lehrerinnen und Lehrern weiter viel Erfolg bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.