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27. August 2013In Köpenick

100% sozial für Berlin

Dienstag nachmittag, 15 Uhr. Der Elcknerplatz am S-Bahnhof Köpenick ist schon ganz gut gefüllt. Nicht schlecht für einen Werktag. Inmitten der Besucherinnen und Besucher steht der Direktkandidat des Wahlkreises Treptow-Köpenick und Berliner Spitzenkandidat Gregor Gysi mit sehr ernster Mine. Kameras ringen sich um ihn. Der drohende Krieg in Syrien interessiert die Medien und besorgt die Menschen auf dem Platz.

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»Krieg ist keine Lösung« ruft dann auch kurze Zeit später die Vorsitzende der LINKEN, Katja Kipping, aus, die zum Wahlkampfauftakt nach Köpenick gekommen war. Die Verursacher des Giftgasangriffs müssen gefunden werden, ein solcher ist nicht hinnehmbar. Aber Krieg ist die falsche Antwort. Politische Lösungen müssen her.

Katja Kipping machte in ihrer Rede aber auch auf die sozialen Verwerfungen in diesem Land aufmerksam. Die einen verdienen sittenwidrig zu viel, viele andere bekommen nur so wenig Lohn, dass sie nicht davon leben können. Dieser gesellschaftliche Skandal kann nur mit der LINKEN tatsächlich angegangen werden. Die anderen Parteien begreifen das nämlich als Skandal.

Und Gregor Gysi legte nach: Wir brauchen nicht nur Mindestlöhne und eine Begrenzung der Einkommen nach oben, wir brauchen auch endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, nur so ist die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Sein Beispiel: Es ist gut, dass ein schwer arbeitender Metaller gutes Geld verdient, aber es ist zutiefst ungerecht, dass die genauso schwer arbeitende Krankenschwester unendlich viel weniger bekommt. Auch das wird nur mit der LINKEN zu ändern sein. Klar gibt's noch mehr Punkte: Endlich die Angleichung der Renten in Ost und West, der Löhne in Ost und West, die Überwindung von Hartz IV und der zunehmenden Zersplitterung und Prekarisierung der modernen Arbeit und, und, und. 

Das Publikum war begeistert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es selbst an der Programmgestaltung teilhaben konnte. Zu Beginn konnten alle einen Zettel mit  Fragen an die LINKE ausfüllen. Klaus Lederer, Stefan Liebich und Azize Tank standen Rede und Antwort und das einmal quer durch den politischen Gemüsegarten. Die Haltung zu Geheimdiensten in Zeiten des NSA-Skandal interessierte genauso wie die Rentenreform, die Ausstattung der Hochschulen und des Bafög, die Flüchtlingspolitik und die Zukunft des Euro. Auch die private Seite unserer Kandidatinnen und Kandidaten war von Interesse. Jetzt wissen wir, wo Stefan Liebich schwofen geht und wo er sich Klamotten kauft.

Fotos: Frank Schwarz / Antje Schiwatschev / Katina Schubert