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6. September 2014

Gute Arbeit für Berlin

Rund 30 Leute haben sich am Sonnabend morgen im Karl-Liebknecht-Haus eingefunden, um den vorliegenden Entwurf eines Antrags "Gute Arbeit für Berlin" mit Expertinnen und Experten aus Gewerkschaften, Initiativen und Verbänden zu diskutieren.

In drei unterschiedlichen Podien haben wir uns mit prekärer Beschäftigung in Berlin und ihrer Bekämpfung, mit Ausschlussmechanismen vom Arbeitsmarkt insbesondere gegenüber Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderungen und mit der Ausbilungspolitik befasst.

Das Grundanliegen, mit einem Landesprogramm die Arbeitsmarktpolitik vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen, wurde von allen geteilt. In Sachfragen gab es jedoch klare Kritik an dem von 28 auf neun Seiten herunter gekürzten Antragsentwurf. In der Kürze liegt halt nicht immer die Würze, muss eine unserer Erkenntnisse lauten. 

Der Antrag wird deshalb jetzt unter Beteiligung der AG Zukunftsdialog noch einmal gründlich überarbeitet. Unsere Aussagen zu prekärer Beschäftigung und ihre bundes- und europapolitische Rahmung werden genauso geschärft wie die Forderungen zur Antidiskriminierungs- und zur Ausbildungspolitik. 

Die AG Zukunftsdialog befasst sich am 15.9. um 18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus damit, der Landesvorstand am 23.9. um 18.30 an gleicher Stelle. Zun Protokoll geht es hier.