Zurück zur Startseite

Heute vor 75 Jahren begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der zweite Weltkrieg. Millionen Menschen fanden den Tod. Die Nazis verübten Völkermord an Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti. Es dauerte sechs Jahre, bis der Faschismus besiegt und die Alliiierten Deutschland befreit hatten. "Nie wieder Krieg!" war die Konsequenz für viele Menschen in der ganzen Welt aus diesem Krieg. Doch längst gehört Krieg wieder zum Mittel politischer Auseinandersetzung und selten zuvor seit 1945 stand die Weltordnung auf so tönernen Füßen wie gerade jetzt.

Seit Beginn des zweiten Weltkriegs gilt der erste September weltweit als Anti-Kriegs- und Weltfriedenstag. Für heute hat die Bundesregierung eine Sondersitzung des Bundestags angesetzt, um Waffenlieferungen in den Irak zu beschließen. DIE LINKE stellt sich gegen Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga. Rüstungsexporte sind der falsche Weg, den brutalen Krieg der IS-Terrortruppen im Nord-Irak zu bekämpfen. Jetzt ist die Stunde der Vereinten Nationen gekommen, die für den Schutz der Flüchtenden und Terror-Opfer sorgen muss, die dafür sorgen muss, dass den Terroristen der Rückzug sowie Nachschub an Waffen, Geld und Kämpfern über die Türkei, Katar und Saudi-Arabien abgeschnitten wird, die eine Konfliktregulierung in der Region anstoßen und durchführen muss. Mehr. Die Kolumne von Jan van Aken zum heutigen Tag findet ihr hier.

Fotos: Frank Schwarz,  Text: Katina Schubert