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30. August 2012Linksfraktion im AH und Landesvorstand

Uneingeschränkte Solidarität und Verbundenheit

Offener Brief

Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin | Landesvorstand DIE LINKE. Berlin

 

 

Jüdische Gemeinde zu Berlin
Gideon Joffe

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus
Lala Süsskind / Levi Salomon

Synagoge Chabad Lubawitsch
Rabbiner Y. Teichtal

Berlin 30.8.2012

Sehr geehrter Herr Joffe,
sehr geehrte Frau Süsskind,
sehr geehrter Herr Salomon,
sehr geehrter Rabbiner Teichtal,
sehr geehrte Damen und Herren.

Mit großem Entsetzen haben wir vom Angriff auf Rabbiner Daniel A. und seine Tochter erfahren. Dass so etwas mitten in unserer Stadt passieren kann, bewegt uns sehr und macht uns traurig.

Wir möchten Ihnen und den Betroffenen auf diesem Wege unsere uneingeschränkte Solidarität und Verbundenheit ausdrücken.

Diese Gewalttat ist ein Angriff auf alle, die sich in Berlin für Religionsfreiheit und das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen einsetzen. Es ist nun zu hoffen, dass die Täter möglichst schnell ermittelt und vor Gericht gestellt werden. Wir sind aber auch der festen Überzeugung, dass die gesellschaftlichen Anstrengungen gegen Antisemitismus und Rassismus nicht nachlassen dürfen. Dazu gehört nicht nur eine Stärkung der verschiedenen Projekte und Netzwerke, die hier erfolgreich arbeiten, sondern auch eine Intensivierung des Dialogs zwischen den Religionen.

Es darf nicht sein, dass in Berlin Menschen jüdischen Glaubens Angst haben müssen, sich frei in der Öffentlichkeit zu bewegen. Hierfür wollen wir uns – gemeinsam mit Ihnen – mit Nachdruck einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen. 

Udo Wolf
Fraktionsvorsitzender

Dr. Klaus Lederer
Landesvorsitzender