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Gemeinsam ist besser: Initiative für gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin

www.gemeinsam-ist-besser.de

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4. März 2009

Kampagne des Bündnisses Pro Ethik

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Im Haus der GEW stellte sich das »Bündnis pro Ethik« vor. Die Initiative von Parteien und Organisationen in Berlin ruft auf, am 26. April zum Volksentscheid »Pro Reli« mit NEIN zu stimmen. Die Initiative will, dass in Berlin weiterhin beides möglich bleibt: Ethik- UND Religionsunterricht. Im Podcast berichtet Klaus Lederer vom Start des Bündnisses.

Der gemeinsame Ethikunterricht ist ein wichtiger Beitrag um das friedliche und respektvolle Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Tradition, Kultur und Weltanschauung in unserer Stadt zu befördern. Gerade Kindern und Jugendlichen muss die Chance geboten werden, die notwendige Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensvorstellungen und Religionen zu erlernen. Die von Pro Reli angestrebte Trennung des Unterrichts nach Konfessionen würde einen solchen Austausch dagegen verhindern.

Deshalb hat der Landesvorstand der Partei DIE LINKE in Berlin beschlossen mit einer intensiven Kampagne für die Teilnahme und ein NEIN beim Volksentscheid am 26. April zu werben.


16. März 2009

Zum Auftakt der Kampagne der Partei DIE LINKE

DIE LINKE Berlin beteiligt sich nicht nur im Rahmen des Bündnisses »Pro Ethik« an der Kampagne für ein NEIN beim Volksentscheid, sondern will auch mit eigenen Materialien in die Auseinandersetzung eingreifen.

Plakat
Aufkleber

5 gute Gründe für gemeinsamen Ethikunterricht

Gegenseitiges Verstehen und Toleranz einüben

Im gemeinsamen Ethikunterricht reden die Schülerinnen und Schüler über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um einander besser zu verstehen. Der gemeinsame Ethikunterricht ist für unsere multikulturelle Stadt unverzichtbar, denn 42% aller 6-15-jährigen Schülerinnen und Schüler haben in Berlin bereits heute einen Migrationshintergrund

Gemeinsame Werte entdecken

Im gemeinsamen Ethikunterrricht lernen die Jugendlichen etwas über die Werte, die unserer Gesellschaft wichtig sind. Basis dafür sind die Menschenrechte und unser Grundgesetz. So lernen Schülerinnen und Schüler christlicher, muslimischer, jüdischer, atheistischer oder anderer Herkunftskulturen auch, dass vieles in Religionen und Weltanschauungen allgemeingültig ist.

Grundwissen zu kulturellen Traditionen aneignen

Im gemeinsamen Ethikunterricht erwerben alle Schülerinnen und Schüler Grundwissen über verschiedene religiöse, weltanschauliche und kulturelle Traditionen. In Kooperationsprojekten besuchen sie u.a. Kirchen, Synagogen, Moscheen, Cemhäuser und Tempel. Das fördert den Respekt, gegenseitige Verständigung und Toleranz.

Vorurteile überwinden und Konflikte lösen

Im gemeinsamen Ethikunterricht lernen die Jugendlichen, die Ursachen von Missverständnissen, Vorurteilen und Konflikten zu erkennen und zu überwinden und erarbeiten so gemeinsam Regeln für das friedliche Zusammenleben.

Religionsunterricht kann Ethikunterricht ergänzen, nicht ersetzen

Im gemeinsamen Ethikunterricht werden allen Schülerinnen und Schülern allgemeinbildende und verbindende Inhalte vermittelt. Im ergänzenden Religionsunterricht lernen sie etwas über die Glaubensvorstellungen und die religiöse Praxis ihrer Religionen und Konfessionen. Religions- bzw. Weltanschauungsunterricht können Ethik nicht ersetzen, aber wertvoll ergänzen.