Die Linkspartei.PDS versteht die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes („Bologna-Prozess“) als Chance, Internationalität und größere Offenheit der Berliner Hochschulen zu befördern. Die Stufung der Abschlüsse (Bachelor / Master) sowie die Gliederung der Studiengänge in inhaltlich zusammenhängende, didaktisch sinnvolle Module sehen wir ebenfalls als zu nutzende Möglichkeit an, die Qualität von Hochschulbildung und die Durchlässigkeit des Hochschulwesens zu verbessern.
Voraussetzung dafür ist, dass die Reform der Studienstruktur nicht vorrangig unter dem Primat der Kostenverringerung stattfindet. Die Linkspartei.PDS strebt an, diesen Prozess durch ein „Berliner Modell“ zu qualifizieren und damit einen Kontrapunkt zum Mainstream wirtschaftsliberaler Hochschulpolitik zu setzen. Dieses Modell sieht vor:
Dieses „Berliner Modell“ erfordert bei allen Beteiligten ein Umdenken. Deshalb können diese Prozesse nur von allen beteiligten Gruppen in und außerhalb der Hochschulen gemeinsam umgesetzt werden. Wissenschaftssenator Thomas Flierl hat dazu einen Prozess der „Runden Tische“ ins Leben gerufen, in dem unter breiter Mitwirkung aus den Hochschulen Verbesserungen bei der Reform der Studiengänge verabredet werden. Wer Qualität, Offenheit und Internationalität im Studium will, findet in der Linkspartei.PDS den richtigen Partner.