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12. Mai 2016Klaus Lederer

Aktion »Überstundenberg«

Aktion »Überstundenberg« vor dem Bundesgesundheitsministerium

35,7 Millionen Überstunden: Das ist Ausdruck des derzeitigen Zustands ider Pflege in der Bundesrepublik. 35,7 Millionen Überstunden: Das bedeutet auch Arbeitsverdichtung, Unterbesetzung, Überlastung in den pflegenden Berufen. Wer in der Pflege arbeitet, spielt mit der Gesundheit. Das ist inakzeptabel und muss sich schleunigst ändern. Deshalb hat die Gewerkschaft Ver.di heute, zum »Tag der Pflegenden«, vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin protestiert und gegenüber der parlamentarischen Staatssekretärin Fischbach bessere Arbeitsbedingungen, bessere Finanzierung und verbindliche Pflegeschlüssel eingefordert.

Ich war für die Berliner LINKE dabei. Weil wir auch hier in Berlin die Beschäftigten der Charité bei ihrem erfolgreichen Arbeitskampf für eine Mindestpersonalbesetzung des Pflegepersonals auf den Stationen unterstützt haben, weil wir auf Bundesebene eine gesetzliche Regelung für Mindestpersonalbesetzungen in Kranken- und Pflegeeinrichtungen fordern und die Politik nicht aus der Verantwortung lassen wollen. »Mehr von uns ist besser für alle« hieß es bei den Beschäftigten der Charité. Damit die Arbeit mit Menschen im Gesundheitswesen nicht krank macht!