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Konferenz und Diskussion beim DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
6. April 2016Konferenz und Diskussion

»Prekäre Beschäftigung in Berlin: Was ist zu tun?«

Unter diesem Titel lud der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg am 6. April 2016 zu einer Konferenz und Diskussion, an der auch unser Spitzenkandidat Klaus Lederer teilnahm. Wenngleich die Berliner Wirtschaft ein Wachstum an Arbeitsplätzen verzeichnen kann, arbeiten viele Berlinerinnen und Berliner in unsicheren und prekären Beschäftigungsverhältnissen. Doch nicht nur im privaten sondern auch im öffentlichen Bereich ist prekäre Beschäftigung ein Thema. In der öffentlichen Verwaltung und den landeseigenen Unternehmen hat die Berliner Politik allerdings die Möglichkeiten, direkt Einfluss auf die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen zu nehmen. Dieser Verantwortung muss sie sich stellen.

Der öffentliche Dienst kann und muss Vorbild bei Guter Arbeit um so auch Druck auf alle anderen Arbeitgeber in der Stadt auszuüben. In der Diskussion zum Arbeitskampf der Beschäftigten im Botanischen Garten, bei dem für gleichen Lohn für gleiche Arbeit gestritten wird, erklärte Klaus Lederer folgerichtig: »Outsourcing darf unter öffentlicher Hand nicht passieren. Den Beschäftigten vom Botanischen Garten muss sofort geholfen werden, dieser Zustand darf nicht hingenommen werden!« Wir werden auch im kommenden Wahlkampf deutlich machen, dass Gute Arbeit im öffentlichen Bereich für uns nicht verhandelbar ist.

Wir als LINKE fordern daher unter anderem:

  • Die Berliner Wirtschaftsförderung an Guter Arbeit orientieren: Kein öffentliches Geld an Firmen, die Leiharbeit und Werkverträge einsetzen.
  • Eine Einstellungs- und Ausbildungsoffensive im Öffentlichen Dienst und landeseigenen Unternehmen: Für ordentliche Personalausstattungen in Verwaltung, Schulen, Kitas oder Krankenhäusern
  • Mindestlohn durchsetzen: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn zulassen und stärkere Kontrollen ermöglichen