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29. August 2016

Übergabe von Sachspenden für geflüchtete Menschen im AWO-Refugium in Pankow-Buch

Gemeinsam mit Sophie Meyer, Kandidatin für die Bezirksverordnetenversammlung Pankow, habe ich heute wieder einmal das AWO-Refugium in Buch besucht, mit der Einrichtungsleiterin, Juliane Willuhn, gesprochen und Sachspenden für geflüchtete Menschen übergeben, die in meinem Abgeordnetenbüro gesammelt worden sind.

Wir haben über Konsequenzen aus dem feigen und barbarischen Brandanschlag auf das AWO-Refugium beraten. Es ist eine Schande und unter keinen Umständen hinnehmbar, das Menschen, die in größter Not nach Deutschland fliehen, hier erneut mit Leib und Leben bedroht werden. Unübersehbar sind die Gemeinsamkeiten zwischen Nazis und Islamisten im Hinblick auf ihre menschenfeindliche und totalitäre Ideologie und es ist dringend notwendig, den Nazi-Terrorismus in Deutschland als solchen anzuerkennen und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen.

Gleichzeitig gibt es in Deutschland und gerade auch in Pankow ein weit verbreitetes und beeindruckendes Maß an Solidarität mit den geflüchteten Menschen. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei den unzähligen Menschen, die in den letzten fast zwei Jahren hochwertige Sachspenden im Abgeordnetenbüro Breitenbach, Möller, Wolf zur Weiterverteilung abgegeben haben.

Nicht akzeptabel ist es, dass im AWO-Refugium Buch immer noch sehr viele besonders schutzbedürftige Flüchtlinge und Kinder im schulpflichtigen Alter untergebracht sind. DIE LINKE lehnt die zentrale Unterbringung in Containern ohnehin grundsätzlich ab. Was die Unterbringung geflüchteter Menschen betrifft, muss sich in Berlin nach den Wahlen einiges ändern und das wird es auch, wenn die Große Koalition am 18. September abgewählt wird.

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