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26. August 2016

Hände weg vom Prinzenbad!

Was ist da los: am Freitag, dem 26. August, sammelten sich Genossinnen und Genossen der Kreuzberger LINKEN bei sommerlichen Temperaturen vorm Kreuzberger Prinzenbad. Mit dabei: Sonnenbrillen, Wasserbälle, ein Planschbecken und Liegestühle der LINKEN. Ein Blick auf das Transparent macht es klar: Kein Ausverkauf des Prinzenbads. Mit dabei beim Hingucker sind auch Pascal Meiser, Bezirksvorsitzender der LINKEN in Friedrichshain-Kreuzberg, und Gaby Gottwald, Direktkandidatin zur Abgeordnetenhauswahl in Kreuzberg.

Hintergrund der kreativen Aktion sind die jüngst bekannt gewordenen Pläne des Berliner Senats, wonach die Berliner Bäderbetriebe Teile ihrer Liegewiesen an die landeseigene Immobiliengesellschaft Berlinovo verkaufen sollen. Auf den Liegewiesen sollen dann so genannte Studenten-Appartements im Hochpreissegment gebaut werden. Während der Senat jegliche Auskunft verweigert, welche Freibäder betroffen sein könnten, gibt es anonyme Hinweise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bäderbetriebe, dass auch das Kreuzberger Prinzenbad von den Verkaufsüberlegungen betroffen ist. Dies stünde im Einklang mit früheren Plänen der Bäderbetriebe, die Teile der Liegewiesen im Kreuzberger Prinzenbad einer anderweitigen Nutzung zuzuführen.

DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg lehnt einen möglichen Verkauf von Liegeflächen ab. Friedrichshain-Kreuzberg ist schon jetzt der am dichtesten bebaute Bezirk Berlins. Ein großes Freibad im Bezirk sollte für die Erholung der Bevölkerung und insbesondere als attraktives Freizeitangebot für Familien selbstverständlich sein.

Zum Download: Flyer in deutsch und türkisch

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