Zurück zur Startseite
11. August 2016in der Tegeler Siedlung am Steinberg

Mietrebellin

Das Wohnen in Berlin wird immer teurer. Das bekommen nicht nur diejenigen zu spüren, die in dieser Stadt an ihrer Zukunft bauen, sondern auch die, die bereits Wurzeln geschlagen haben. Zu letzteren gehört auch „Oma Anni“ aus der Steinbergsiedlung in Reinickendorf. Infolge der Profitgier eines Immobilieninvestors von Verdrängung bedroht, weigert sich die 95-jährige im Streit um Ihre Wohnung nachzugeben und zu weichen. Eine „Mietrebellin“ eben!

Da der Erhalt bezahlbaren Wohnraums und die Durchmischung der Stadtviertel für DIE LINKE eine zentrale Forderung für die Zukunft einer solidarischen Stadtgesellschaft ist, sind wir glücklich und stolz darüber, „Oma Anni“ für unser Wahlplakat gewonnen zu haben.

Nach der ganzen Aufregung um das Plakat haben wir Oma Anni erneut besucht. Wen sie wählt, ist uns egal. Das fällt unter das Wahlgeheimnis. Wichtig ist, dass Solidarität da gezeigt wird, wo sie notwendig ist. Und wir bleiben dabei: Oma Anni und die anderen Bewohnerinnen und Bewohner bleiben! Dort wie auch an vielen anderen Orten in Berlin.