Zurück zur Startseite

Kontakt

soerenbenn.wordpress.com

Sören Benn

DIE LINKE. Pankow
Fennstraße 2 in 13347 Berlin

☎ 44 01 77 80  |  ⎙ 44 01 77 81
soeren.benn@die-linke-berlin.de

Die Linke im Wahlkampf

Hier finden Sie berlinweit unsere

Veranstaltungen

und berlinweit alle Termine unserer

Kandidat_innen

 

Klug investieren,
damit es in Pankow besser läuft.

Sören Benn

Direkt in Pankow

Wahlkreis 03 03

und Platz 1 für die BVV

 

Liebe Pankowerinnen und Pankower,

Ich bin Direktkandidat im Wahlkreis 3, in Pankow Zentrum und Niederschönhausen und Kandidat meiner Partei für das Amt der Bürgermeisters in Pankow.

In den letzten Jahren sind sowohl Pankow als auch Berlin denkbar schlecht verwaltet und regiert worden. Besonders deutlich wird das an den fehlenden Schulplätzen, den galoppierenden Mieten, der verkehrlichen Situation in der Stadt und einer Verwaltung, die an vielen Stellen aus dem letzten Loch pfeift.

Das kann sich überhaupt nur ändern, wenn sich die Politik ändert. Das kann sich nur ändern, wenn nicht nur die Köpfe ausgetauscht werden, sondern Art und Ziel der Politik neu definiert werden.

Das ist mein Ziel. Unser Bezirk soll nicht einfach besser verwaltet werden. Das muss er auch. Er soll auch politischer Akteur auf Landesebene und Partner für die aktive Bürgerschaft im Bezirk werden. Die Pankowerinnen und Pankower sind selbstbewußt und mischen sich ein. Das ist gut und wenn Verwaltung das oft als Zumutung erlebt, dann auch deshalb, weil mehr Bürgerbeteiligung auch mehr Personal benötigt, damit sich alle Beteiligten nicht gegenseitig schwindlig spielen. Dafür müssen wir auf Landesebene streiten. Mehr direkte Demokratie braucht eben auch auf der Verwaltungsseite ein Gegenüber, sonst funktioniert es nicht. Das haben noch lange nicht alle verstanden.

Daß uns in Pankow in den nächsten Jahren mehrere Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien fehlen, ist ein Skandal und kein unvorhersehbares Naturereignis. Es ist schlicht politisches Versagen auf ganzer Linie und allen Ebenen. Die selben Leute, die diese Situation zu verantworten haben, versprechen jetzt, es wieder zu richten. Mein Vertrauen darin ist begrenzt.

Ob an der Elisabethaue, dem Pankower Tor, am Ernst Thälmannpark, an der Michelangelostr. und anderswo: Große und kleinere Bauvorhaben überall in Bezirk verändern die Kieze und ihre Wohnqualität. Bisher stehen diese Projekte unter keinem guten Stern. Es ist völlig unklar, nach welchen Kriterien  über Art und Menge der Bebauung entschieden wird, wessen Interessen im Vordergrund stehen und wie die Nachbarschaften einbezogen werden. Das schafft Unmut, Verunsicherung und Widerstand. Zu Recht. Denn wer Veränderungen akzeptieren soll, will auf Augenhöhe mitreden.

Auch für all jene, die als Geflüchtete in unserem Bezirk ankommen, müssen menschenwürdige Lebensbedingungen geschaffen werden. Dazu gehört dezentrale Unterbringung und sofortige Teilhabe am Leben mit Sprachkursen, Bildung und der Möglichkeit zu arbeiten. Und dazu gehört, die vielen Willkommensinitiativen stärker als bisher auch politisch zu unterstützen. 

Diese Themen stehen nur beispielhaft dafür, warum es nicht egal ist, wer in Pankow an Lösungen arbeitet. LINKE Politik, wie ich Sie verstehe, ist Teilhabepolitik, ist Politik der Mitbestimmung. Und sie ist vor allem eine Politik, die jene, die gesellschaftlich schwach und wenig organisiert sind, dennoch immer mitdenkt.

Dabei weiß ich um die Grenzen dessen, was im politischen Betrieb effektiv bewegt werden kann. Die Mühlen mahlen langsam, die Interessen sind vielfältig und Kompromisse gehören zur Demokratie. 

Wenn es vorangeht, dann immer nur Stück für Stück. Aber jedes einzelne Stück lohnt sich. Und wenn Sie wollen, machen Sie doch mit.

Ihr Sören Benn

Zur Person

Geboren 1968 in Kyritz, lebe ich seit 1990 in Pankow - in Familie mit drei Kindern. Ich habe in Potsdam Baufacharbeiter mit Abitur gelernt und nach der Wende Sozialpädagogik studiert. Ein Schauspielstudium schloss sich an. Beruflich habe ich lange Jahre mit Schulverweigerern und in der Arbeitsmarktförderung gearbeitet. Dann kam der allmähliche Wechsel in die Politik u.a. mit Stationen als Vorsitzender des Jugendhilfeausschuss in Pankow und als Referent des linken Wirtschaftssenators Harald Wolf. Wegen des Kosovokrieges bin ich 2000 in die PDS eingetreten und wegen der fatalen Hartz IV-Gesetze auch bezirks- und landespolitisch aktiv geworden. Verkehrs- und Wirtschaftspolitik sind heute meine Themen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Abgeordnetenhaus. Politisch sozialisiert in der Friedens- und Umweltbewegung der evangelischen Kirche der DDR und über einen langen Weg der beruflichen Entwicklung wieder in politisches Engagement zurückgekehrt, sind Freiheit und soziale Gerechtigkeit für mich ein paar Schuhe. Beides muss immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden. Demokratie muss ausgeweitet und erarbeiteter Reichtum gerechter verteilt werden.