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Politik von A bis Z

Frauenprojekte

Berlin verfügt über eine vergleichsweise gute Infrastruktur zur Beratung und Unterstützung von Frauen. Die Berliner Frauenprojekte sind Ausdruck der Selbstorganisation von Frauen für Frauen. Sie sind Orte feministischer Auseinandersetzung und emanzipatorischer Selbstbestimmung von Frauen. Sie ermöglichen Frauen, gemeinsam schwierige Lebensumstände zu bewältigen und sich auf neue Anforderungen einzustellen. Die Angebote sind breit gefächert, für bestimmte Zielgruppen gibt es speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützungen. Für DIE LINKE. Berlin ist klar, dass sie angesichts der wachsenden Stadt mitwachsen müssen. Zu berücksichtigen ist auch, dass sie in ihrer Tätigkeit zunehmend mit multiplen Problemlagen konfrontiert sind, die einen erhöhten Beratungsaufwand und zusätzliche Unterstützungen erfordern.

Untereinander gut vernetzt haben die »Projektefrauen« viel Fachkompetenz in Frauenfragen versammelt. Sie sind Expertinnen in allen Lebenslagen, deren Erfahrungen und Wissen auf vielen Gebieten unverzichtbar und viel stärker zur Politikberatung genutzt werden kann.

  • Die LINKE. Berlin wird sich dafür einsetzen, diese Infrastruktur weiterzuentwickeln und dem Frauenbeirat als Beratungsgremium mehr Gewicht zuzumessen. Die Zuschüsse sind so zu erhöhen, dass die Arbeit der Frauen in den Projekten qualifikationsgerecht vergütet werden kann. Das Besserstellungsverbot für Beschäftigte bei Freien Trägern darf nicht länger ein Schlechterstellungsgebot sein.
  • DIE LINKE. Berlin fordert zudem, dass zusätzliche personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit auch geflüchtete Frauen Zugang zu speziellen frauenspezifischen Angeboten bekommen.