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Politik von A bis Z

Tourismus

Berlins Attraktivität für in- und ausländische Besucher und Besucherinnen ist ungebrochen. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt. Beherbergungsbetriebe, Gaststätten, Geschäfte und Kultureinrichtungen profitieren davon in hohem Maße und bieten vielen Beschäftigten Arbeitsplätze, die allerdings in weiten Bereichen des Hotel- und Gaststättenbereiches, aber auch des Kulturbetriebes oftmals prekär und schlecht bezahlt werden. Darüber hinaus haben bestimmte Segmente des Tourismus Begleiterscheinungen, die die Stadt und ihre Bewohner und Bewohnerinnen vor allem in den Innenstadtbezirken stark belasten: Bierbikes und Reisebusse auf den Straßen, Rollkoffer- und Partylärm in den Kiezen, erhöhtes Müllaufkommen in Parks und Grünanlagen.

Zudem konzentriert sich ein wesentlicher Teil der Berliner Bettenkapazitäten in Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg.

Diesen Fehlentwicklungen hat der schwarz-rote Senat tatenlos zugesehen. Das unter Rot-Rot beschlossene Tourismuskonzept 2011+ ist in wichtigen Bereichen weder umgesetzt noch fortgeschrieben worden. Er hat auch kein eigenes Konzept entwickelt.

  • DIE LINKE. Berlin setzt sich für eine aktiv gestaltende Tourismuspolitik ein, die Kapazitäten im gesamten Stadtgebiet erschließt. Dazu brauchen wir mehr Bettenkapazitäten in den Außenbezirken und touristisch attraktive Angebote, die über die touristischen Hotspots in der Innenstadt hinausgehen.
  • Wir setzten uns dafür ein, die touristischen Angebote Berlins mit den Stärken Brandenburgs zu verbinden, um mehr Familien für einen Urlaub in der Region zu gewinnen und längere Aufenthalte durch die Verbindung von Stadt-Land-Tourismus zu erzielen. Für Fern- und Reisebusse fordern wir ein gesamtstädtisches Buskonzept, um den zunehmenden Reisebusverkehr zur Entlastung touristischer Brennpunkte in der Innenstadt zu steuern.
  • DIE LINKE. Berlin steht für ein nachhaltiges Tourismuskonzept, das generell darauf orientiert, kurzfristige Shopping- oder Partytrips durch längere Aufenthalte mit vielfältigen Aktivitäten zu ersetzen, die Bahn als Reisemittel zu stärken und Berlin-Brandenburg als Gesamtregion zunehmend gemeinsam zu vermarkten. Bisher vernachlässigte Bezirke müssen deutlich stärker touristisch aufgewertet werden.