Zurück zur Startseite
Wahlprüfstein
 

Team Radbahn Berlin

Frage 1:
Wie plant Ihre Partei den Radverkehr in Berlin zwingend auszubauen und mit welchen konkreten Mitteln, Projekten und Maßnahmen wollen Sie dies erreichen?

Für die Umsetzung folgender Maßnahmen wollen wir jährlich 40 Mio. € bereitstellen:

  • Sanierung und Ausbau von Radverkehrsanlagen auf den Berliner Hauptverkehrsstraßen
  • Realisierung des in der Radverkehrsstrategie vorgesehenen Netzes von Haupt- und Nebenrouten
  • Umbau von Kreuzungen an Unfallschwerpunkten und hochfrequentierten Strecken
  • Ausbau von Radabstellanlagen (Masterplan Fahrradparken)
  • Ausweisung eines Systems von Fahrradstraßen
  • Einrichtung von Radschnellwegen

Um diese Maßnahmen tatsächlich umsetzen zu können, wollen wir die Bezirke mit je 2 Stellen für den Radverkehr stärken und die Stadtentwicklungsverwaltung sowie die Verkehrslenkung mit insgesamt 10 Stellen verstärken. Darüber hinaus sollen die Modellprojekte der Radverkehrsstrategie in Umsetzung gebracht werden.

Frage 2:
Was hält Ihr Partei davon, Pilotprojekte – die öffentlichkeitswirksam neue Konzepte und Technologien rund um den Radverkehr testen – einzuführen, um die Zukunft des Radverkehrs in Berlin nachhaltig und positiv zu gestalten?

Pilotprojekte sind immer dann sinnvoll, wenn ihr Potential über den Piloten hinausgeht, sie also geeignet sind, auch in der Breite und anderswo vielfach Anwendung finden zu können. Wo solche Projekte diesen Anspruch erfüllen, finden Sie unsere Unterstützung.

Frage 3:
Was halten Sie konkret von dem Projekt Radbahn, welches den ungenutzten Raum unter der Hochbahntrasse U1 als integrierten Radweg wiederbeleben möchte?

Das Projekt ist auf den ersten Blick attraktiv. Allerdings sind wir bislang von der Machbarkeit und Eignung des Vorschlages noch nicht überzeugt.

Frage 4:
Angenommen die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, der Bau der Radbahn sei technisch möglich und preislich im Rahmen, würde Ihre Partei die Radbahn politisch unterstützen?

Leider reicht technische Machbarkeit und Preiswürdigkeit nicht aus, um ein solches Projekt zu befürworten. Erst wenn auch der verkehrliche Nutzen ebenso nachgewiesen werden kann, auch in Abwägung der daraus sich ergebenen Einschränkungen, kommt eine Umsetzung in Frage. Nicht zuletzt gilt mindestens für uns auch hier: Ohne die Akzeptanz der Bürger*innen der angrenzenden Bereiche geht es ebenfalls nicht. Also wäre eine umfassende substantielle Bürgerbeteiligung ebenfalls Voraussetzung im Rahmen einer Umsetzungsstrategie.