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Udo Wolf

Hanitieren mit Halb-, Schein- und Unwahrheiten mehr

1. Juli 2017 Landesvorstand

Ja zu Grünflächen, Wohnungen und Wissenschaft. Nein zum Volksentscheid Tegel.

Antrag 2 an den 6. Landesparteitag • 2. Tagung

 
14. Juni 2017 Aus dem Abgeordnetenhaus

Stellungnahme des Abgeordnetenhauses von Berlin zum Volksentscheid »Berlin baucht Tegel« über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel »Otto-Lilienthal« (TXL)

Drucksache 18/0391 - Antrag auf Annahme einer Entschließung der Fraktion der SPD, der Fraktion Die Linke und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen  mehr

 
31. Mai 2017 Stefan Liebich

Der Flughafen Tegel ist eine Zeitbombe

Gastbeitrag von Stefan Liebich in der »Berliner Zeitung« mehr

 
22. Mai 2017 DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

BER: bestmöglicher Schallschutz und erweitertes Nachtflugverbot

Mit der Schließung des Flughafens Tegel 300.000 Menschen vom Fluglärm entlasten mehr

 
21. März 2017 DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Werbung für Tegel ist Irreführung der Öffentlichkeit

Angesichts des voraussichtlich erfolgreichen Volksbegehrens »Berlin braucht Tegel«  mehr

 

Der Flyer

zum Download

Eine dauerhafte Offenhaltung eines innerstädtischen Flughafens lehnt DIE LINKE ab. Ein Weiterbetrieb von Tegel wäre für unsere Stadt finanziell, rechtlich und mit Blick auf die Belastung der Anwohner*innen unverantwortlich.

Tegel macht krank.

Mehr als 300.000 Berliner*innen leben und leiden in der Einflugschneise unter dem permanenten Krach durch die Flugzeuge in einer Vielzahl, die so nie geplant war. Fluglärm nervt nicht nur, er macht nachweislich krank. „„

  • Wir wollen die Anwohner*innen endlich von der krankmachenden Dauerbeschallung befreien.

Tegel ist ein Risiko.

Ein Flugzeugunglück mitten in der Innenstadt hätte verheerende Ausmaße. Das Brandschutzsystem des Flughafens ist völlig veraltet, die zentrale Zufahrt ein Nadelöhr. Jeder Tag, den Tegel weiter offen bleibt, stellt ein hohes Risiko dar. „„

  • Wir wollen den immer weiter wachsenden Flugverkehr nicht länger mitten in unserer Millionenstadt.

Tegel wird teuer.

Der alte Flughafen pfeift auf dem letzten Loch und wird komplett auf Verschleiß gefahren. Nicht nur für die Fluggäste, auch für die Beschäftigten ist der Zustand von Tegel nicht länger tragbar. In die marode Infrastruktur müsste massiv investiert werden. Die Kosten für Schallschutzmaßnahmen für die Anwohner*innen fangen im dreistelligen Millionenbereich an. Mit dem Abwandern der großen Fluggesellschaften zum BER, wird der Weiterbetrieb in Tegel unrentabel. Berlin müsste Millionen zuschießen. „

  • Wir wollen kein neues Milliardengrab für Berlin.

Tegel hat keine Rechtsgrundlage.

Die Betriebsgenehmigung für Tegel stammt aus der Zeit als Berlin geteilt war und läuft mit der Eröffnung des BER ab. Nach den heutigen Gesetzen ist die Erteilung einer neuen Genehmigung aufgrund der innerstädtischen Lage höchst unwahrscheinlich. Zudem wäre die Inbetriebnahme des BER gefährdet, da dessen Betriebsgenehmigung auf der Schließung von Tegel beruht. Es drohen jahrelange, teure juristische Auseinandersetzungen. „„

  • Wir wollen kein rechtliches Glücksspiel zulasten der Allgemeinheit.

Tegel wird nicht gebraucht.

Die Behauptung, dass der BER nach Fertigstellung zu klein sei, ist eine Lüge. Durch die Weiternutzung der Kapazitäten im alten Terminal Schönefeld und den Bau eines weiteren Terminals wird die Kapazität am BER auf mehr als 40 Millionen Passagiere pro Jahr erweitert, also deutlich mehr als die derzeit 33 Millionen Fluggäste. „„

  • Wir wollen eine wirtschaftliche, sinnvolle Weiterentwicklung des BER und keinen defizitären und hunderttausende Menschen zusätzlich belastenden Parallelbetrieb von zwei Flughäfen.

DIE LINKE. Berlin sagt: JA zu Wohnungen, Grünflächen und Wissenschaft.

Berlin wird mit der Schließung des alten Flughafens nichts verlieren, sondern eine riesige innerstädtische Fläche gewinnen. Mit dem konkreten Nachnutzungskonzept wollen wir ein lebenswertes Viertel schaffen.

Wir brauchen den Platz für dringend benötigten Wohnraum.

Berlin wächst und wächst. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens und in den umliegenden Gebieten werden ca. 5.000 neue Wohnungen entstehen. Davon rund die Hälfte für geringe und mittlere Einkommen. Außerdem wird es dort Studentenwohnungen, Kitas, eine Grundschule und einen Jugendclub geben.

Wir brauchen den Platz für Grün- und Erholungsflächen.

Durch die Verdichtung der Stadt werden Frischluftschneisen immer wichtiger. Wir schaffen eine neue grüne Lunge für unsere Stadt. Auf dem Areal wird ein rund 200 Hektar großer Landschaftspark mit vielen Grünund Erholungsflächen entstehen.

Wir brauchen den Platz für Bildung, Wissenschaft und Zukunftstechnologien.

Berlin wird als Forschungs- und Wissenschaftsstandort immer beliebter. Das Gelände und das Flughafengebäude wollen wir dafür nachhaltig nutzen. Die Beuth-Hochschule für Technik wird hier einen neuen großen Campus errichten. Mit der »Urban Tech Republic« wird ein High-Tech-Standort für Zukunftstechnologien mit tausenden Arbeitsplätzen entstehen.

Ein Nein zu TXL ist ein Ja zur Zukunft unserer Stadt.