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5. Februar 2009Sozialistische Linke Berlin

Israels Krieg gegen die Palästinenser in Gaza – Was ist jetzt zu tun?

Diskussionsveranstaltung

Der israelische Angriff auf Gaza war völkerrechtswidrig. Die Bombardierung eines der dichtest besiedelten Gebiete der Welt hatte nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und George Bush gaben mit ihrer einseitigen Schuldzuweisung an Hamas der israelischen Regierung faktisch einen Freibrief für den Krieg. Sie sind damit für die über 1.200 Toten und Verwundeten des Krieges mitverantwortlich. Die einseitige Parteinahme für die jetzige israelische Regierung gefährdet die israelische Bevölkerung, da sie eine Verhandlungslösung und ein zukünftiges friedliches Zusammenleben drastisch erschwert.

Zu den israelischen Versprechen für den im Juni vereinbarten Waffenstillstand gehörte eine Aufhebung der Blockade, die jedoch immer mehr verschärft wurde. Unter diesen Umständen allein Hamas die Schuld zu geben, ist ein unerträglicher Zynismus der Mächtigen. Israel führt zuallererst einen terroristischen Krieg gegen die Zivilbevölkerung und die Reste aller gesellschaftlichen Infrastruktur in Gaza. Zerstört wurden Krankenwagen und -häuser, Bildungseinrichtungen, Moscheen, Ministerien, Wohngebiete und so genannte »Schmugglertunnel«, die dabei halfen, die rudimentäre Versorgung Gazas mit Lebensmitteln abzusichern. Es gibt weder Lebensmittel, noch Medikamente oder Elektrizität.

Donnerstag, 5. Februar 2009, 19 – 22 Uhr
im Karl-Liebknecht-Haus, Konferenzraum 1, Kleine Alexanderstraße 28

Unser Referent Harri Grünberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter des MdB der Linksfraktion Wolfgang Gehrcke, hielt sich im Januar in der Region auf. Er setzt sich seit vielen Jahren mit der Situation in Israel/Palästina auseinander und unterstützt die Friedensbewegung für einen gerechten Frieden im Nahen Osten.