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Freitag, 16. Februar 2018, 17.00 Uhr Politische Bildung

Heimat auf dem Teller. Vortrag und Parcours der Sinne

Lebensmittel mit Regionalangaben – ein Beitrag zu nachhaltiger Ernährung oder geschickte Werbung?

am Freitag, den 16. Februar 2018, von 17 bis 20 Uhr
Bürgerbüro Bluhm – Seidel – Wolf, Erich-Weinert-Straße 6

Lebensmittel aus der Region stehen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs – entsprechen sie doch scheinbar dem Wunsch nach Frische, einheimischen Erzeugern und kurzen Transportwegen. Doch leider ist es mit der »Regionalität« oft nicht so weit her sondern sehr weit hergeholt. Der Begriff »regional« ist gesetzlich nicht geschützt. Lebensmittel dürfen als »regional« beworben werden; die Kriterien für »Regionalität« kann jedoch jeder Anbieter selbst definieren. Das zeigte auch ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen im Jahr 2016, bei dem rund 120 Lebensmittel mit Regionalwerbung unter die Lupe genommen wurden. Ein Ergebnis: Bei Produkten mit Slogans wie »Das Beste von uns daheim« können bis zu 482 Kilometer zwischen Einkauf und Erzeugung liegen.

In ihrem Vortrag stellen Ihnen Frau Dr. Britta Schautz und Frau Alexandra Prüß von der Verbraucherzentrale Berlin weitere Ergebnisse des Marktchecks vor und erklären, wie Sie regionale Lebensmittel erkennen können. Im Anschluss können Sie sich im Parcours der Sinne auf eine sinnliche Reise begeben: Erleben Sie Geschmack, Form und Geruch von Lebensmitteln bewusst mit Ihren Sinnen und lassen Sie sich von Ihren Eindrücken überraschen.

Die Veranstaltung wird moderiert von Frau Katrin Seidel (MdA), Sprecherin für Verbraucherschutz der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und Mitglied des kommunalpolitischen forums e.V. (berlin).