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21. August 2017Sommertour

Besuch des Quartiersmanagements in Reinickendorf West

Heute habe ich mit Felix (Lederle), dem Bezirks- und Fraktionsvorsitzenden der LINKEN in Reinickendorf meine aktuelle Sommertour in Reinickendorf mit einem Besuch beim Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee fortgesetzt.

Das relativ neue QM ist für ein Quartier zuständig, in dem über 20.000 Menschen leben und damit für eines der größten der insgesamt 34 QM-Gebiete in Berlin. Gemeinsam mit Adem Erenci und Sebastian Bodach haben wir über die sozialen Probleme im Kiez und insbesondere bei der Klixstr., aber auch über die Potentiale gesprochen, die der Kiez bietet. Wir waren uns einig, dass das Nachnutzungskonzept für dasTXL-Gelände, das in einem partizipativen Prozess entstanden ist, in dessen Rahmen sich jeder Bürger bei acht öffentlichen Standortkonferenzen beteiligen konnte, eine große Chance für den Kiez bietet. Die nach einer Tegel-Schließung frei werdende Fläche würde demnach für die Ansiedlung von Zukunftstechnologien (z.B. Elektromobilität), die Beuth-Hochschule, die Berliner Feuerwehr und den Bau von rund 9.000 Wohnungen genutzt werden. Herr Bodach und Herr Erenci stellten dieStrategien des QM für die Entwicklung der Nachbarschaft und die Aktivitäten des QM zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Selbstorganisation von der Einrichtung einer Schreibwerkstatt, über Kiezspaziergänge, Schaffung grüner Oasen rund um die AVA oder Handarbeitskurse bis zum Projekt Sauberkeit in Kooperation mit dem Bezirksamt vor. Die Beteiligung im Rahmen des QM und bspw. Im Quartiersrat ist erfreulich gut. Langfristiges Ziel sei es, so Herr Bodach, die Zivilgesellschaft vor Ort so zu aktivieren und zu stärken, dass dann kein QM mehr notwendig ist. Die aktuellen Bauprojekte, die das QM angemeldet hat, betreffen zum einen die Entzerrung und Weiterentwicklung der Klix-Arena, wo u.a. Gangway e.V. und die Integrationslotsinnen der AVA 17 Angebote für Jugendliche unterbreiten und die Weiterentwicklung des Quäkerplatzes in Kooperation mit Kirche und Gewobag zu einem Ort der Begegnung mit Aufenthaltsqualität. Große Einigkeit herrschte dahingehend, dass das Areal bei der AVA 17 perspektivisch unbedingt weiterentwickelt werden muss und Raum für ein großes Nachbarschaftszentrum bietet, für das es in Reinickendorf-West einen großen Bedarf gibt.

Am Donnerstag setze ich meine Projektetour in Reinickendorf fort. Fortsetzung folgt...