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Hamze Bytyci

 

DIE LINKE, Listenplatz 14

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die politischen Entwicklungen der letzten Monate geben ein bedenkliches Bild ab: Eins, in dem Menschen mit anderer Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung keinen Platz haben sollen.

Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie ich Ihnen Mut machen, dass wir gemeinsam für eine erlebbare Kultur der Gleichwertigkeit, der Achtung voreinander und des Miteinanders kämpfen.

Denn wie schon Bertolt Brecht sagte:

»Das Große bleibt groß nicht
und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden,
dann kommt schon der Tag.«

 

Zu meiner Person

Bereits als Achtjähriger erlebte ich 1990 Weihnachten im Kirchenasyl in Tübingen, als meine Familie gegen die eigene Abschiebung kämpfte. Flucht, Migration und Menschenrechte sind dadurch automatisch mein Lebensthema geworden.

2005 schloss ich in Freiburg die Schauspielschule ab und rief den ersten Roma-Jugendverein Amaro Drom ins Leben. Nach einem einjährigen Engagement in Zürich zog ich 2006 nach Berlin, wo ich unter anderem am Ballhaus Naunynstraße und Maxim Gorki Theater (mit)spiele und inszeniere. Als Vereinsvorsitzender sammelte ich politische Erfahrungen, als interkultureller Familienberater lernte ich die Lebenswirklichkeit von unterschiedlichen Menschen kennen. Beides nutze ich für mein Engagement für eine gerechtere Gesellschaft, beispielsweise als Mitinitiator des Bündnisses für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas sowie des Runden Tisches zur Bleiberechtssituation in Deutschland lebender Roma. 2016 setzte ich mich für die Verankerung der Antiziganismus-Bekämpfung im Koalitionsvertrag der neuen Berliner Landesregierung ein.

Seit 2012 bin ich Vorsitzender des RomaTrial e.V., seit 2014 studiere ich Dokumentarfilm an der filmArche Berlin.